Ständeli fir die neue Wirtslyt vom Bruune Mutz

Am Samschtig, dr 21. Auguscht, het d Wettstai de neue Wirte vom Bruune Mutz e Ständeli brocht und zur Widereröffnig gratuliert. An däre Stell wünsche mir im Name vo de ganze Glygge nomol alles Gueti und viel Erfolg mit de Baiz. Do’s an sällem Nomittag so heiss gsi isch, wie mirs uns gar nüm gwöhnt gsi sin, hani mir erlaubt dr zueghörig Bricht in e kurze und knackige Reim umzwandle:

S isch Samschtignomidaag, kurz vor de halber zwei 
D Sunne prääglet aabe, ich will wider hei!
Stattdesse muessi Yystoo, höri öbber kraie
Und denn sotti erscht no in die erschti Raie
Kurz druf abe schreits «Naarebaschi vorwärts marsch»
Was söll denn das? Ich bi doch jetzt scho am A****!
Mir laufe loos, s fyhrt nyt drum umme
Däte mir umkehre, wäre jo mir wider die Dumme
Nach me kurze Waggel kömme mir ah bi dere Fyyr
Dört e Schild, s stoht «Gratis Bier»
Ah guet dänki mir, jetzt muesch duurehalte, 
No eimol Z’Basel an mym Rhy und denn drei Mol die Alte
Nei Saich, jetzt haltet dr Obmaa no e Reed zem Dangg
Sie isch fascht kürzer als e Schnitzelbangg
Zum Schluss, hejoo, das löhn mir uns nit lo näh
Dien mir dr Wettstai Marsch zum beschte gäh
Unter tosendem Applaus stelli d Drummle an d Wand
S vergoht kei Minute und ich ha e Bier in dr Hand
Und näbe Bier geg dr Durscht,
gits geg dr Hunger e Wurscht 
Jetzt het dä Nomittag doch no e gueti Wändi gnoo,
I bi mir sicher, mir wärde alli bald wiider emol koo.