Glygge-Grimpeli 2022

Bricht vo de Grimpeli Schutter

Nach zwei usgfallene Johr, womr die bitteri Finalnidrlag vo 2019 nit hänn könne verarbeite, simmr bsunders motiviert gsi, ändlich widr um Pokäl z kämpfe. Unter em Covid-Spezialname ‘ASTRAin Zeneca’ simmr an Start gange.

Dr Samschdig hämmr dr organisierende Glygge entsprächend optmistisch in Agriff gno, well us unserer vierer Gruppe drey Teams hänn könne wyterko. Spötistens, womr vom Rückzug vo de Grytte ghört hänn, isch e gwüssi Lockerheit ufdrätte.

Nichtsdestotrotz isch denn s erste Spil gege dr ‘FC Bananebieger’ hart umkämpft gsi. Dr Pascal Zaugg het uns zwei Moll in Fiehrig gschosse, s zweit Moll hämmr die könne halte.

Im 2. Match simmr zum gfühlt hundertschte Moll uf d ‘Bierfront Santihans’ troffe. Mr hänn schnäll s Gfihl biko, übrläge zsi, hänn aber nachere Unachtsamkeit miesse s 0:1 hinä. Dr Alain het abr die passendi Reaktion parat ka und schnäll könne usgliche – unsers einzige Goal am ganze Wuchenänd, wo nit vomene Zaugg ko isch. Dr Pascal het denn s Sigesgoal nochegleggt. Als Gruppesiger hämmr also dr Tag überstande.

Drno het ys unsere Top Scorer zemene Grill iglade, und sichergstellt, doss alli hireichend mit isotonische Gedrängg versorgt sinn.

Katerstimmig het am Sunntig abr nit dörfe ufko, well mr grat zum Start gege ‘Die toten Hosen’ aka Gülleschlüch gforderet gsi sinn. Das Spil het durchus e gwüsses Agressionpotenzial borge, zem Glügg het dr Sven Zaugg mit 3 Goal ihrer Ufmüpfigkeit grat Ihalt botte. Bsunders sehenswärt s 1:0 vodr Mittellinie ins Krizli. Si Vatr (per Hacke) und Brueder hänn ys mit je eme Goal zumene 5:2 vrholfe.

Gege dr ‘1. FC Sellerieknolle’ und eimoll meh d Bierfront hänn sich d Zaugg-Briedere je eimoll als Siggoalschütz bi 1:0-Favoritesig könne uszeichne. Brilliert hämmr dert nit gross.

D Zwischerundi hämmr somit drotzdäm mit numme Sig abgschlosse.

Well dr Halbfinal in Sache Wille unsri grössti Leistig gsi isch, wämmr däm e bits meh Platz widme. Mr sinn uf d ‘Staine Old Stars’ troffe, was Erinnerige an unsere heroische Finalsieg im 2018 gweckt het. Well mir im Vrglich zu damals kadermässig paar Absänze hänn miese vrkrafte, hänn d Stainlemer in däm Match meistens s Zäpter in dr Hand ka. Vo Afang aa druggend, sinn si folgerichtig in Fiehrig gange. Mit viil Glügg und em eint odr andre ‘Big Save’ hämmr ys bis kurz vor Schluss bi däm 0:1 könne halte. Do erblickt dr Sven d Chance, erlauft sich e Ball andr Sitelinie, zieht los richtig Goal und versenkt gekonnt zum 1:1. No paar witere bange Momänt hämmr uns unverhofft im Penaltyschiesse widrgfunde. Penaltyschiesse gege d Stainlemer? D Parallele gönn witer. 

Das Penaltyschiesse het für uns denn super gstartet: dr ersti Stainlemer trifft nur dr Pfoste. Die nägschde zwei Schüss pro Team sinn denn souverän vrsänkt worde, uf unsrer Site hämmr uns eimoll meh uf d Zaugg-Briedere dörfe vrloh, so het sich em Kevin dr erst Matchball botte. Im entscheidende Momänt het denn abr dr gegnerisch Goali zeigt, doss au är vom Fach isch, und das Duell ine Vrlängerig brocht. Dr vierti Stainlemer het ebefalls troffe, und somit Drugg ufgsetzt uf dr Christoph, wo in unbekannter Rolle, het miesse ablifere. Indr Hoffnig, doss sichs Gegeübr nümm allzu gnau ans Duell vor vier Johr erinneret, hetr si Standardpenalty unde rächts inegstolperet und dr Goali tatsächlich möge vrseggle. Vo däm Erfolg beflüglet hetr dr nägschdi Vrsuech mitere Fuessparade – e witeri Parallele zu 2018 – abgwehrt und de ASTRA Jungs e witere Matchball beschert. S Team het sich denn ufs Erfolgsrezäpt vom Wuchenänd besinnt und dr dritti, erfahrensti Zaugg zem Punggd gschickt. D Erfahrig vo über 30 Johr Glygge Grimpeli het sich bezahlt gmacht – yskalt schiesst ys dr Beat zur dritte Finalteilnahm in Serie.

Anhand vo de vorhärgehende Resultat hämmr uns im Final gege d Vogese Rueche innere klare Ussesiter Position gseh. Trotz eme ordentliche Start, womr sogar zer erste Topchance ko sinn, het sich die Ischätzig bald bewohrheitet. E paar schwachi Minute unserersyts hänn d Rueche zenere 4:0 Fiehrig gnutzt, hauptsächlich dank em Nummere 11, wo sich spötistens bim dritte Goal sogar d Frächheit usenimmt, die Bäll möglichst lässig z vrsänke.

Nachdäm uns dr Schiedsrichter während dr Dringgpause imene wenig glungene ‘Pep Talk’ no ufzeichnet het, was mr alles falsch mache, hämmr ys vorgno mit Würd us däm Final zko. Tatsächlich hämmr dr zweiti Dail könne usglichener gstalte, und sinn dangg em Pascal no zem verdiente Ehregoal ko. Do drmit hetr sich doch no die teamintärni Topscorer Krone vor sim Brueder gsicheret. S 11i het denn nomoll miesse klar stelle, wär dr Chef uffem Platz isch, und zem 1:5 Ändstand igschobe. Wenig spöter hämmr de Vogese Rueche nidlos miesse zum vrdiente Sig gratuliere.

Au wenn unsri Finalbilanz somit uf 1 vo 3 abgsackt isch, könne mer Stolz sy ufs Erreichte. S Zyl isch in de kommende Johre in Vollbsetzig widr allne Gegner Paroli z biete, und wenn nit, verblibe mr im guete Wüsse, doss mr au ohni dr ganz grossi Pokal e glatte Hufe sinn, und doss au die Zweitplatzierte im Festbetrieb frindlich bewirtet wärde.

Christoph

Bricht vo de Gmischte

Well ich weder e Ahnig ha, gege welle Gegner mir wie hoch gwunne hän, no wär d Goal gschosse het, halti dä Bricht bitz kürzer. S Wichtigscht isch sowieso, dass mir mit de Gmischte widererwarte 2. worde sin, wie au d Schutter. Und das nach me hartumkämpfte Finalspiel gege d Schnoggekerzli, wo mir zwei Mol in Fiehrig gange sin und uns schliesslich im Penalty-Schiesse hän miesse gschlage gä. Aber fön mir doch vo vorne aa. Nach 2 Joor Pause sin mir mit me neue Name, aber mit dr glich schittere Team-Kapitänin (ich) aaträtte. Ganz fräch wie mir sin, hän mir uns «Wettstai uf Fäld 1» gnennt. Was dezue gfiert het, dass uns d Organisatore ─ zumindescht am Samschtig ─ immer uf Fäld 1 yyteilt hän. Wo mir denn am Sunntig, mol uf Fäld 2 hän miesse spiele, isch uns entsprächend unwohl gsi ─ gwunne hän mir aber glich, wie fascht jedes andere Spiel au. Drum mis Fazit: Mir sin wohrschinlich z’blöd zum verliere. Wenn me die Sach aber genauer unter d Luppe nimmt, stellt me fescht, dass dä Achtigserfolg im Wäsentliche zwei Gründ het. Die heisse Christoph und Morris, unseri zwei Läbensversicherige. Dr Christoph, wo e Match-Marathon gmacht het und jewils abwächsligswis bi uns und bi de Schutter d Gegner mit sine Parade zum Verzwifle brocht het. Und dr Morris, wo im Sturm d Gegner schwindligdribblet, d Goali nassgmacht und in dr Verteidigung d Bäll abgstaubt het, als könnt är sich beame. Dr Morris isch eigentlich e illegali Verpflichtig gsi. Als Fründ vo dr Megan hän mir ihn kurzer Hand für unser Team könne gwünne. Me sait, är zahlt defür künftig d Passiv-Mitglidschafft. Aber natürlich het au dr Räscht vom Team, e Glanzlaischtig botte. Dr Dome zum Bispil, wo nach mehrere Muskel-Krämpf im Halbfinal und Final zwüsche d Pfoschte gstande isch und ei Ball nach em andere ghebbt het. Oder unseri Pfyfferchefin, d Pascale, wo trotz mehrfachem Betone, dass sie garnit könni schutte, glich zur eine oder andere Ballberiehrig ko isch. Oder nit z’letscht unsere Obmaa, wo wie e jungi Gazälle in dr Abwehr ummedänzlet isch und zur Krönig im Final dr Penalty verschosse het. Natürlich muessi an däre Stell au mini ganz persönligi Glanzlaischtig hervorhebe. So hanis doch im Final tatsächlig gschafft, näbem freiligende Ball, wo vor mir im Strofruum gläge isch, bravurös verbi z’kicke. D Folg isch e liederlichs Gegegoal gsi. Ich glaub die isotonische Geträngg, wo dr Pasci am Voroobe kalt gstellt het, hän e Spezialeffäkt ka. Wie dem auch sei: Ich ha das mehr als heisse Wuchenänd mehr als gnosse mit euch und freu mi jetzt scho im nägschte Joor wider mit euch uf em Fäld (1) dörfe z’stoo ─ ob ihr das wänd oder nit.